Herne

Herne erhielt das Stadtrecht vergleichsweise spät im Jahr 1897 im Zuge der gestiegenen Bedeutung der Wirtschaft dieser Stadt als typische Bergbauregion. Heute zählt die Stadt 170.000 Einwohner und hat den Strukturwandel von einer Region voller Zechen und Mietskasernen hin zu einem Ort mit Einrichtungen für Kultur und Freizeit sowie sehr vielen Grünanlagen geschafft. In dieser Zeit entstanden beispielsweise die Akademie Mont-Cenis, die Teile der Stadtverwaltung, eine Bibliothek sowie das größte ins Dach integrierte Solarkraftwerk weltweit beherbergt. In einer ehemaligen Fabrik entstand mit den Flottmannhallen eine Galerie für zeitgenössische Kunst und Kultur, Kabarett, Tanz und Theater. Weitere kulturelle Zerstreuung bieten die zahlreichen Theater und die Künstlerzeche „Unser Fritz.“

Während Herne bei der Kultur eher auf traditionellen Pfaden wandelt, setzt Herne bei Angeboten für die Freizeit auf innovative Konzepte. Zum einen wurde die Haupteinkaufsstraße Hernes mit illuminierten Kunstobjekten ausgestattet, zum anderen verfügt Herne mit der Therme Lago über ein überregional bekanntes und beliebtes Freizeitbad. Hinzu kommen im Stadtgebiet weitere Freizeiteinrichtungen wie 25 Fußballplätze, 40 Tennisanlagen und ein ein gut ausgebautes städtisches Radwegenetz.
Herne
 
Die Wirtschaft der Stadt verfügt über eine breit gestreute Unternehmenslandschaft mit etwa 5.000 Unternehmen. Aufgrund der Lage Hernes im Herzen des Ruhrgebiets bietet sich diese Stadt insbesondere für Unternehmen mit industrienahen Dienstleistungen, Logistik sowie für den Maschinenbau an. Durch neu ausgewiesene Gewerbeflächen sowie die neu aufgelegte regionale Wirtschaftsförderung wird Unternehmen bei der Ansiedlung effektive Hilfestellung geleistet.
 
Herne wird durch seine Lage und attraktive städtische Angebote im Ruhrgebiet an Bedeutung zunehmen.